Skuffface / Caldera  - RIV 001

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Performer: Skuffface
Genre: Electronic
Album: RIV 001
Released: 2016
Style: Deep House, House, Techno, Ambient

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Rating: 4.9
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Tracklist

A1 Skuffface Laos
A2 Skuffface Paravent
B1 Caldera Meshugge
B2 Caldera Passing By

Companies, etc.

  • Distributed By – Lobster Distribution

Credits

  • Mastered By – Carsten Dämbkes

Notes

silkscreen-printed cardboard sleeve
handstamped black vinyl
edition of 320
color printed insert
playtime 28 minutes
Comments:
FEISKO
Beautiful, loose and psychedelic tracks here. A-side is definitely on a shimmery, ambient leaning tip while the b-side will please fans of scuzzy 'lo-fi' house. For me it certainly nods towards the sounds emerging from Opal Tapes, Huerco S et al. Don't miss this record!

TheJonnyTest
Nachdem "Morning Traveller" sich bereits zu einem international anerkannten und durchaus gefeiertrem Post-Deep House Geheimtipp mit höhrbarem Bassmusikeinfluss britischer Prägung gemausert hat, gibt's nun mit dem eher Leftfield/Ambient verortbarem Skuffface eine mehr als solide erste Katalognummer des Riviera Labels.Die 4 Track EP startet auf der A1: "Skuffface - Laos" mit einem meditativem durch allerlei analoge Kostbarkeiten verfremdeten Loop mit leierndem Charakter zu dem sich zunächst eine solide holzige Bassdrum und eine ätherische Synthfläche gesellen. Nach Kurzem kommt ein zweites bläserähnliches Loop mit in die aufblühende Klanglandschaft, atmet bei einem kleinen bassdrumlosen Break durch, um dann in noch breitere, kosmische Soundscapes aufzugehen. Immer neue Schichten zarter Arpeggi schichten sich zu einem glitzernden, sich drehendem Klangturm, in desen verhalltem Inneren sich geisterhaft andersartige Percussion regt. Ein flötenähnliche Minifanfare und der schiebende Subbass-Groove lassen dieses vielschichtige angenehme Wabern Erinnerungen an Wolfgang Voigts GAS-Projekt auflodern, die Struktur erinnert an Phillip Glass Kompositionen, das Sounddesign lässt Brian Eno mit Cluster zu einer geraden Bassdrum durch die Synapsen tanzen und stilvolle Querköpfe starten oder beenden ihre Sets sicher mit diesem Ambient-Kraut-House-Hybriden, dessen fulminates Sounddesign auf einer guten Anlage genossen werden sollte und in meiner nicht geringen Plattensammlung eine positive Sonderstellung inne hat.A2 "Skuffface - Paravent" senkt die BPM Zahl noch einmal von 120 auf 118 BPM und loopt Percussion, Synth und heruntergepitchte Stimmsamples um eine mächtig stampfende Bassdrum. Speziell die Breaks könnten aus einer Ryuchi Sakamoto Komposition stammen und verbinden klanglich exotisch anmutende Percussion mit esoterisch anmutenden Synthflächen und den verfremdeten chorähnlichen Stimmen. Die Percussion und Synthloops haben durchweg eine orientalisch anmutendes, meditatives Feeling und erwähnte Chöre erzeugen bei mir persönlich eine "Art Of Noise - Moments In Love"-Stimmung, die ich im Strudel der postiv nostalgisch besetzten Sounds beim besten Willen nicht klar zuordnen kann und will.B1 "Caldera - Meshugge" strahlt von den ersten Loops an ein Dubtechno geschultes Sounddesign aus, dass sich qualitativ vor STL oder gar Basic Channel Releases nicht verstecken muß. Nachdem das im positiven Sinne verstörende Stimmsample zum ersten mal erklingt, öffent sich eine schier unendliche Basstiefe und ein dreckiger Percussion-Hall-Wahn, der an Skull-Disco Platten und den unendlichen Tiefen des Dubs geschult ist. Der rauschende Wahnsinn entlädt sich auch in den zusätlichen abgefahrenen Stimmsamples, Sounds und Variationen, die sich am besten über eine gute Abhöre erschließen. Dunkel, treibend, paranoid bis schizophren wird dieses Biest sicher noch einige Tänzer zu später Stunde in seinen dunklen Sog ziehen und dieses positiv kranke Gefühl ähnlich eines "Winx -Don't Laugh" in verpeilte Geister schießen.B2 "Caldera - Passing By" Beginnt mit einer geradezu perfekten Bassdrum und stoisch shuffelnder Hi-Hat, einem extrem dunklen verhallten Clap und schraubt langsam hochgefiltertes Synth-Chords über das Rückgrat in's Bewusstesein. Ein Stimmensample das verfremdet, kaputt wie ein unsauberes Radiosignal seine übersteuerungsähnlichen Noise-Anteil moduliert und sich rhythmisch scheinbar stetig variiert, während die sich anbahnenden Chords flächig weiter modulieren und psychoakustische Rafinessen die an stark verfremdete Ridebecken einer Drummachine gemahnen, sich in den Percussionteppich mit einweben. Im Break haben sich die Chords entgültig in endorphinspendende Flächen verwandelt, bzw, überlagern diese in einem sanften transzendierendem Loop, gegen den sich stetig das rhythmische kaputte Radio-Stimmsample schraubt um in erhabener Schönheit aufzugehn. Die Nummer ist mein persönlicher Favorit der EP, wenn auch kein Dancefloor Banger oder universelles Tool, die Erhabenheit und Schönheit der Flächen, die verrauscht zerstückelte Stimme, die wie eine Nachricht aus einer fernen Zeit wirkt vereinen einfach die Assoziationen, die mich nachhaltig an repetive elektronische Musik binden: eine melancholische sich ausfransende Erinnerung an all die geliebten Tracks, Parties und Menschen und das Bewusstsein, dass diese nicht in der Zeit verloren sind, wie Tränen im Regen, sondern wenn auch nicht an konkrete Erfahrungen gebunden, ewig als infektiöses Gefühl und Ideal auf VInyl gebannt bestehen bleiben, eben wie die goldenen Schallplatten, die mit dem Voyager Satteliten in die Tiefen des Alls reisen und die Hoffnung ihrer Konstrukteure in sich tragen...Mastering und Sounddesign der Platte sind durchweg dick und satt im besten Sinne und dürften auch Audiophile erfreuen, ich selbst freue mich die Scheibe schon bald auf einer großen teuren Anlage zu spielen um im Bassbereich Dinge passieren zu lassen, bei denen sich Digital-Hörer nahezu in die Hose machen (frei zitiert nach Monaco Schranze).Da die Scheibe auf knapp über 300 Stück limitiert ist und mit dem liebevoll detailiertem Design und der beigefügten Design Karte auch optisch eine Zierde für jedes Musikzimmer ist, empfehle ich zeitnah zuzuschlagen, denn allzuviele Dokumente des lokalen Untergrunds dieser Qualität gibt es nicht und das Herzblut der beteiligten sollte mit viel, viel liebe vergolten werden.

Felolak
Vibrant release, versatile atmospheres and textures, great work boyz !

Performer: Junior Caldera
Genre: Electronic
Album: Can’t Fight This Feeling
Released: 2010
Style: Electro, House
Performer: A. Frank Willis
Genre: Folk, World, & Country
Album: I Lobster And Never Flounder
Performer: Recondite
Genre: Electronic
Album: Update
Released: 2017
Style: Techno
Performer: Caldera
Genre: Rock
Album: Mithra
Released: 2011
Style: Doom Metal, Black Metal, Death Metal, Industrial
Performer: Les Jumo
Genre: Electronic, Hip hop, Latin, Pop
Album: Zoomer
Released: 2009
Style: Euro House
Performer: Oliver Lieb
Genre: Electronic
Album: Dark Energy (Part 2)
Released: 2014
Style: Tech Trance, Techno, Minimal
Performer: Lobster Priest
Genre: Electronic, Rock
Album: Red Lobster (For Tommy)
Released: 2009
Style: Drone, Psychedelic Rock
Performer: Various
Genre: Electronic
Album: Evolution, Vol. 1
Released: 2015
Style: Techno, Hard Techno
Performer: Caldara
Genre: Electronic, Classical
Album: A Moog Mass
Released: 1970
Style: Medieval, Experimental, Ambient
Performer: Junior Caldera
Genre: Electronic
Album: What You Get
Released: 2009
Style: House, Electro